Start Schulbus für Rehoboth
Schulbus für Rehoboth in Namibia PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 14. Juni 2019 um 04:07 Uhr

Wenn der Schulbus nicht mehr fährt…

Darüber brauchen wir uns hier keine Gedanken zu machen, ist doch für Ersatz bestens gesorgt. Notfalls fahren im Ausnahmefall sofort Eltern oder Bekannte.

Was aber, wenn aus technischen Gründen der Schulbus in Namibia nicht mehr fährt? Eigentlich kein Problem wären diese Kinder nicht geistig und körperlich behindert und sie deswegen von ihren Familien verstoßen.
Dann wird das alles schon nicht mehr so einfach oder scheint schier unlösbar zu sein.

Nicht für Frau Dr. Alexandra Groh mit ihrem Engagement in der Lebensschule Rehoboth. In dieser Schule werden 30 Kinder unterrichtet. Ihren Schulweg können sie auf Grund ihrer Behinderungen nicht alleine bewältigen. Zum Teil leben sie auf der Straße. Die Schule selbst kann maximal 10 Kinder vollstationär aufnehmen. Die Heimatzeitung berichtete darüber ausführlich. Nun ist eben dieser Schulbus defekt. Nicht einmal Anschieben brachte den durch Rost fast durchlöcherten Bus zum Laufen. Dazu gibt es in Namibia fast keine Unterstützung.

Hilfe fand Dr. Groh beim Lionsclub Meiningen. Der Club engagiert sich neben vielen anderen Projekten für hilfsbedürftige Menschen in Afrika. Und so konnte Frau Dr. Alexandra Groh kürzlich einen symbolischen Scheck in einer hohen vierstelligen Summe vom Präsidenten Otto Tischer und der Vizepräsidentin Steffi Uterstädt im Empfang nehmen.


Schon in den kommenden Tagen freut sie sich auf strahlende Kinderaugen, die wieder regelmäßig und auch sicher in ihrem gebrauchten und technisch einwandfreien neuen Bus zur Schule fahren dürfen. [jl]

zum Beitrag des Meininger Tageblattes vom 14.06.2019